Ein Rezeptvorschlag

“Gulasch”

 

Passend zu unserer Challenge 6: “Flexitarier werden” geben wir euch heute einen Rezeptvorschlag aus der vegetarischen Küche. Ein leckeres Rezept, das selbst Fleischfreunden munden sollte.

Und so geht`s!

Zwiebeln, Rotwein und scharfes Paprikapulver und ein wenig Chili sorgen auch in der fleischlosen Variante für Feuer und Würze.

Zutaten 

400 g Zwiebeln

800 g rote und gelbe Paprikaschoten

4 EL Rapsöl

1 EL edelsüßes Paprikapulver

1-2 TL rosenscharfes Paprikapulver

½ TL Fenchelsaat

1 Lorbeerblatt

1 TL Kümmelsaat

1 EL Zucker

1 EL Tomatenmark

150 ml Rotwein

600 ml Gemüsebrühe

1 Dose Tomatenstücke

4 Zweige Majoran (getrocknet 1 TL)

Abgeriebene Schale einer halben Zitrone

1 Knoblauchzehe

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Zwiebeln und Paprika würfeln. Öl erhitzen und die Gemüse darin bei mittlerer Hitze 10 Min. braten.  Paprikapulver, Fenchelsaat, Lorbeer, Kümmel und Zucker zugeben. Tomatenmark unterrühren und 2 Min. schmoren.

Mit Rotwein ablöschen und 1 Min. offen kochen. Mit Brühe und Tomatenstücken auffüllen und bei mittlerer Hitze 25 Min. schmoren.

Majoranblättchen abzupfen, fein schneiden und mit frisch abgeriebener Zitronenschale und durchgepresstem Knoblauch unter das „Gulasch“ rühren. Einmal aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Das wäre sogar die vegane Variante. Wer es „nur“ vegetarisch möchte kann Saure Sahne mit Ziegenfrischkäse verrühren und das „Gulasch“ damit und mit Petersilienkartoffeln servieren.

Die Arbeit lohnt sich. Es schmeckt  wirklich vorzüglich pikant!

Wir wünschen Guten Appetit!!

Bildquelle: Stevan Paul, Katharina Seiser (Hg.), Deutschland vegetarisch, Wien 2013 (Christian Brandstätter Verlag), S. 247

Autor: Barbara Dancs; nach Stevan Paul, Katharina Seiser (Hg.), Deutschland vegetarisch, S. 246. Mit leichten Änderungen der Zubereitung, dadurch energiesparender.

Hier ist eine Abbildung des Buches.
Buchansicht

"Klimafreundlich-leben-Challenge"

Challenge 05: Saisonal und regional einkaufen

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Bio von uns – Essen für den Klimaschutz

Bio-Betriebe im Landkreis Goslar stellen sich vor

 

Bio-Lebensmittel spielen ihre positive Wirkung auf den Klimaschutz erst dann richtig aus, wenn sie gleichzeitig aus regionaler Erzeugung stammen und den direkten Weg auf unsere Teller finden. From Farm to Fork. Wir zeigen, wo es “Bio von uns” zu kaufen gibt.

Gestern haben wir hier einmal gefragt, ob ökologische Landwirtschaft eigentlich klimafreundlich ist. Die Antwort war eindeutig ja. Allerdings können wir die Ökobilanz von Bio-Lebensmitteln deutlich verbessern, wenn wir saisonal und möglichst lokal einkaufen.

Die Öko-Modellregion Landkreis Goslar hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, die Direktvermarktung der hier produzierten Bio-Erzeugnisse zu stärken bzw. überhaupt zu ermöglichen. Noch stehen wir erst am Anfang, aber der ist vielversprechend. Ganz konkret planen wir eine Bio-Bäckerei und den Vertrieb unserer Produkte auch über den Lebensmitteleinzelhandel.

Derzeit gibt es Honig, Kartoffeln, Eier und Gemüse hauptsächlich in den Hofläden. Auf der Website der Öko-Modellregion stellen sich die Bio-Betriebe im Landkreis – auch im Video – vor. Außerdem finden sich dort auch die Einkaufsmöglichkeiten für die lokalen Produkte. Die Liste wird stets aktuell gehalten.

Wir wünschen einen fröhlichen Einkauf! Ist gut für’s Klima.

Bildquelle: Öko-Modellregion Landkreis Goslar
Autor: Antje Radcke

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Rauf aufs Rad!

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Alles bio – warum das denn?

Essen und Einkaufen für den Klimaschutz

 

Bio boomt. Bio ist gut für den Boden, fördert die Biodiversität, bedeutet mehr Tierwohl, leistet einen Beitrag zu unser aller Gesundheit, beruhigt das Gewissen und erhöht den Genuss. Aber ist es auch gut für den Klimaschutz? Hier gibt es eine Antwort.

Bio allein ist nicht automatisch gut für’s Klima

Bio ist gut für’s Klima? Häufig wird das Gegenteil behauptet – und die Argumente sind nicht ganz von der Hand zu weisen: Um z.B. die gleiche Menge Gemüse zu erzeugen, wird in der ökologischen Landwirtschaft mehr Fläche benötigt. Rinder in Bio-Haltung z.B. leben bis zur Schlachtreife deutlich länger als ihre konventionellen Kollegen – und geben daher auch mehr klimaschädliche Gase von sich. Lange Transportwege von Bio-Lebensmitteln verschlechtern die Klimabilanz zusätzlich – wenn die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln nur mit Produkten aus ferneren Anbauländern gedeckt werden kann.

Andererseits fördert Bio-Anbau den Aufbau von Humus im Boden, der wiederum CO2 speichert. Artgerecht bzw. naturgemäß gefütterte Rinder (Weiderinder!) stoßen weniger Methan aus, außerdem werden für das Tierfutter keine Regenwälder abgeholzt. Und in der ökologischen Landwirtschaft werden keine Pestizide und mineralische Dünger verwendet, deren Herstellung enorm energieintensiv ist und die auf dem Acker klimaschädliches Lachgas produzieren.

Viele Expert(inn)en sind sich einig, dass Bio unter’m Strich eine etwas bessere Klimabilanz aufweist als konventionell erzeugte Produkte.  Aber es ist kompliziert.

Bio-regional-saisonal ist besser für’s Klima

Die Klimabilanz von ökologisch erzeugten Lebensmitteln lässt sich eindeutig verbessern, wenn die Produkte aus der Region stammen und vor allem auch dem saisonalen Angebot entsprechen – Äpfel aus der Region, aber im Mai gekauft, können nur aus Kühlhäusern stammen und die wiederum sind bekannt für ihren hohen Energieverbrauch. Auch Obst und Gemüse, das deutlich außerhalb der eigentlichen Saison aus Gewächshäusern oder von beheizten Beeten stammt, verbessert die Klimabilanz garantiert nicht.

Lebensmittel aus regionaler Herkunft haben zudem den großen Vorteil, dass die Transportwege relativ kurz sind und der Energieverbrauch deshalb nicht so hoch ist.

Das Beste für’s Klima: Nachdenken beim Einkauf und bewusster Konsum

Ob unser Konsum dem Klima eher schadet oder nützt, hängt – wie so oft – von unserem eigenen Verhalten ab:

  • Bio-Lebensmittel zu kaufen, wäre ein erster Schritt.
  • Der zweite Schritt: auf das Bio-Siegel achten. Das EU-Bio-Siegel ist Mindeststandard; Siegel wie Naturland, Bioland oder Demeter z.B. gehen mit ihren Anforderungen bei der Erzeugung zum Teil deutlich darüber hinaus.
  • Bio-Lebensmittel aus regionaler Herkunft sind vorzuziehen (dabei ist es aber wichtig, darauf zu achten, woher die Lebensmittel tatsächlich kommen und was mit “regional” jeweils gemeint ist.
  • Die Einkäufe an der gerade aktuellen Saison auszurichten, ist ein weiterer wichtiger Schritt. Wir müssen wieder lernen, uns mehr an den Kreisläufen in der Natur statt an dem jederzeit verfügbaren und überbordenden Angebot aus aller Welt zu orientieren.
  • Wer wirklich klimafreundlich genießen möchte, kommt nicht darum herum, seinen Konsum von tierischen Produkten insbesondere von Fleisch zu reduzieren. Das Angebot an vegetarischen oder veganen Alternativen ist heute größer denn je und bedeutet keinen Verzicht sondern Bereicherung.

Schlussendlich aber kommt es darauf an, wirklich bewusster zu konsumieren: Bewusst einkaufen, auf Bio, Regionalität und Saisonalität achten, auch Süßigkeiten und Snacks zu genießen und nicht kiloweise zu verspeisen und keine Lebensmittel wegwerfen!!! Dann gelingt es uns auch, uns mit Genuss klimafreundlich zu ernähren.

Weiterführende Infos:

Ist Bio klimafreundlich? Publikation vom BÖLW >>

Bio ist gut fürs Klima? Nicht immer.  Die WELT vom 27.04.2019 >>

Buchtipp:

Tom Hunt: Essen für Zukunft, Dumont >>

Bildquelle: Öko-Modellregion Landkreis Goslar
Autorin: Antje Radcke

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Challenge 05: Saisonal und regional einkaufen

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Lebensmittelabfall reduzieren: Tipps

So kannst du Lebensmittelabfall vermeiden!

Wer kennt es nicht? Die Kartoffeln schon wieder gekeimt, die Paprika verschimmelt, das Brot knüppelhart und das Mindesthaltbarkeitsdatum beim Naturjoghurt abgelaufen?

Ca. zwölf  Millionen Tonnen Lebensmittelabfall fallen in Deutschland jedes Jahr entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette  an, und entgegen der vielleicht gängigen Meinung nicht etwa direkt in der Landwirtschaft (12 %) oder im Handel (4 %), sondern mit über 6 Millionen Tonnen (52 %) vor allem bei uns Verbraucherinnen und Verbrauchern. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) entspricht das umgerechnet rund 75 kg pro Einwohner im Jahr, wovon ca. 33 kg theoretisch vermeidbar wären. “Vermeidbar” bedeutet hier, dass Lebensmittel allein deshalb weggeworfen wurden, weil sie nicht rechtzeitig vor Verderb verbraucht oder nur teilweise verbraucht wurden (wie oben genannte Beispiele) oder übrig geblieben sind (Speisereste).

Gründe für Lebensmittelverschwendung in Haushalten gibt es viele. Oft werden die Lebensmittel zu langsam oder nicht wie geplant verbraucht, es wird zu viel gekauft oder die Lebensmittel werden falsch gelagert oder übersehen und vergessen. Auch werden Portionen falsch eingeschätzt und zu viel Gekochtes oder Speisereste wandern in die Tonne. Nach Obst und Gemüse, das ca. ein Drittel unseres Lebensmittelabfalls ausmacht, ist Zubereitetes und Brot am häufigsten in unseren Mülltonnen zu finden.  

Dabei stellt Lebensmittelverschwendung ein großes Problem dar, denn bei der Produktion von Nahrungsmitteln werden nicht nur wertvolle Ressourcen wie Boden, Wasser und Energie verbraucht, hinzu kommen Dünger, Pestizide oder lange Transportwege, was die Umwelt zusätzlich belastet. Darüber hinaus ist die Lebensmittelversorgung schätzungsweise für 30 % der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Zudem steckt auch viel menschliche Arbeitskraft in unseren Lebensmitteln.

Wer also darauf achtet, die eigene Lebensmittelverschwendung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, tut damit nicht nur seinem Geldbeutel etwas Gutes, sondern auch der Umwelt und dem Klima.

 

Und so geht’s: Hier haben wir ein paar Tipps für dich:

Verringere die Lagerungszeit der Lebensmittel

 Kaufe frische Lebensmittel nur für einen begrenzten Zeitraum ein

 Reduziere die Anzahl der geöffneten Lebensmittelpackungen (Auswahl einschränken)

 Öffne neue Lebensmittelpackungen erst, wenn die alten aufgebraucht wurden

 Berücksichtige bei der Speiseplanung bewusst die bereits im Haushalt vorhandenen Lebensmittel, so dass diese verbraucht werden

Verschaffe dir einen besseren Überblick

 Sortiere nach Haltbarkeitsdatum im Kühlschrank/Vorratsschrank

 Kontrolliere deine Vorräte vor dem Einkauf

 Verbrauche vorhandene Lebensmittel vor dem Neukauf

Reduziere deine Speiseabfälle

 Überwache deinen Eigenbedarf, um Verbrauchsmengen besser abschätzen zu können

 Lieber erst kleinere Portionen auftun und bei Bedarf Nachschlag nehmen

 Bereite ggf. so viel zu, dass für den nächsten Tag eine ganze Portion übrigbleibt.

 Restessen am folgenden Tag. So sparst du auch noch Zeit.

 Wenn du zuviel gekocht hast, kannst du auch Freunde und Bekannte zum Essen einladen,

 oder du nimmst es mit zur Arbeit und vergastiert es dort.

 Reste einfrieren

 

Verringere die Einkaufsmenge

 Erstelle einen Speiseplan für die Woche

 Kaufe gezielt den Wochenbedarf und entsprechende Zutaten für geplante Gerichte ein

 Vermeide Spontankäufe

 Gehe nicht mit Hungergefühl einkaufen

 Wenn es mehrere Einkäufer im Haushalt gibt, solltet ihr euch untereinander absprechen

 Kaufe kleinere Mengen, z.B. auf dem Markt oder im Fachgeschäft

 Nutze Möglichkeit zum Selbstabfüllen oder Abwiegen im Supermarkt

 Widerstehe bedarfsfernem Schnäppchenkäufen (keine Großpackungen oder buy one, get one free)

 Beschränke die Auswahl zu den Mahlzeiten, z.B. durch Verzicht auf große Vielfalt an Wurst- und Käsesorten

 Ein kleinerer Kühlschrank kann auch helfen!

 

Verändere deine Einstellung zu Lebensmitteln

 Eine bewusstere Auseinandersetzung mit dem Thema Lebensmittel und den Bedingungen der Lebensmittelproduktion ist wichtig.

 Selber kochen hilft, dem Essen und seiner Zubereitung eine größere Bedeutung beizumessen und mehr Zeit zu widmen

 Ein stärkerer Bezug zu Lebensmitteln entwickelt sich auch durch direkten Kontakt zum Erzeuger (Kauf beim Bauern, auf dem Wochenmarkt, Öko-Kiste, Solidarische Landwirtschaft)

 Der Kauf von regionalen Produkten oder teureren Bio-Produkten führt auch dazu, dass man Lebensmittel nicht vergammeln lässt.

 Vermeide ein Überangebot 

 Gemeinsames Kochen, wenn zu große Mengen eingekauft wurden

 Setze dir eigene Ziele (z.B. Vorräte einmal im Vierteljahr weitestgehend aufzuessen; so wenig wie möglich wegzuwerfen)

Bildquelle: Elisa Nestmann

Autorin: Elisa Nestmann

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