Rauf aufs Rad!

Unterwegs mit dem Fahrrad im Harz

Passend zum Ende des Frühlings kommen nun endlich doch noch ein paar Frühlingstemperaturen um die Ecke. Und diese lassen sich am besten durch einen schönen Spaziergang oder eine Radtour in der Natur genießen!

Wer ein paar Anregungen braucht, für den haben wir hier einige Hinweise auf Fahrradrouten durch den Landkreis Goslar und im Harz zusammengestellt.

second hand

Radfahren hat im letzten Jahr deutlich an Popularität gewonnen. Es ist eine gute Möglichkeit, sich zu Corona-Zeiten sportlich zu betätigen, in der Natur zu sein und dabei gut den Abstand zu anderen Menschen einzuhalten. Mit dem Rad lässt sich anders als beim Wandern gut Strecke machen, sodass man auf eine größere Erkundungstor gehen kann.

 

Fahrradtouren im  Harzvorland

Das Harzvorland eignet sich gut zum Fahrradfahren und so hat der Landkreis Goslar hier ein Kartenmaterial für Fahrradtouren zusammen gestellt mit Routen in und um die kreiseigenen Kommunen. Erhältlich ist das Material in Papierform aktuell beim Klimaschutzmanagement des Landkreises Goslar und in Kürze auch in den Tourismusbüros im Landkreis. Die Daten lassen sich auch  als gpx-Dateien downloaden.

Weitere Ideen findet ihr unter:

www.outdooractive.com/de/radtouren/goslar/radtouren-in-goslar/1434591/

 

Fahrradtouren im Harz:

Anregungen für Fahrradwege und -touren im Harz könnt ihr auf folgenden Seiten finden:

www.harzinfo.de/erlebnisse/mountainbike-rad
www.outdooractive.com/de/radrouten/harz/radfahren-im-harz/1453817/

 

Radfernwege:

Wer sich gleich für mehrere Tage auf die Reise machen möchte, kann auch mal auf folgenden Seiten nach Radfernwegen schauen:

www.landkreis-goslar.de/index.phtml?mNavID=1749.139&sNavID=1749.139&La=1
www.harzinfo.de/erlebnisse/mountainbike-rad/radwandern

 

Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern und Radeln!! Ab geht’s!!

Bildquelle: Elisa Nestmann
Autorin: Elisa Nestmann

 

"Klimafreundlich-leben-Challenge"

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Alles nur Unkraut - oder was?   Hingucken, erkennen: Wald und Wiese sind voll von Essbarem!Wildkräuter vor der Haustür,  im Wald und auf Wiesen Essbare Wildkräuter sind in großer Auswahl in der freien Natur verfügbar, bereichern den Speisezettel und haben einen...

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum  Futtern pflanzen

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum Futtern pflanzen

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!  Wer kennt es nicht: Freude über überraschende Besucher im Garten oder Balkon! Schmetterlinge, Hummeln, Bienen oder Vögel: Damit die flügelschlagenden Zeitgenossen einen Anreiz haben, bei dir vorbei zu schauen, ist ein naturnaher...

CO2-Rechner

Errechne deine CO2-Bilanz mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes

Waldbaden – die Seele baumeln lassen

Einladung zur Langsamkeit und Entschleunigung im gegenwärtigen Moment

„Anders“ als beim Wandern oder Spazierengehen, wo wir durch den Wald laufen und größere Strecken zurücklegen, geht es beim Waldbaden darum, sich auf einen kleineren Bereich zu fokussieren und diesen intensiver zu erleben.

Waldbaden

Das Waldbaden oder Shinrin Yoku kommt ursprünglich aus Japan. Es ist das achtsame Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes. Es ist eine Einladung zur Langsamkeit und Entschleunigung im gegenwärtigen Moment. Das hat einen gesundheitsfördernden Effekt auf Körper und Psyche. Einen wichtigen Teil tragen die sekundären Pflanzenstoffe dazu bei: die sogenannten Terpene. Hierüber kommunizieren die Pflanzen, Bäume und Tiere miteinander. Bei einem Waldaufenthalt nehmen auch wir an dieser Kommunikation teil. Unser Immunsystem reagiert auf die Terpene: Stresshormone werden vermindert, wir kommen zur Ruhe, das Immunsystem wird gestärkt und das innere Gleichgewicht wird mit Hilfe des Waldes wiederhergestellt. Aber auch die Kraft der Farbe Grün hat eine  stärkende Wirkung.

Einladung zu einem Waldbaden mit einfachen Übungen:

Wenn du jetzt in den Wald gehst , nimm dir zu Beginn kurz die Zeit für folgende Überlegungen:

  • Was verbindet dich mit Wald und Natur?
  • Wie fühlst du dich im Wald?
  • Welche Gedanken oder Erinnerungen tauchen dazu auf?
  • Welche Bedeutung hat der Wald für dich?

Diese Fragen dienen dir als Einstieg. Lass dir nur kurze Zeit dafür.

Ein besonderes Merkmal des Waldbadens ist die Langsamkeit, das Entschleunigen, das Schlendern.  Das hört sich einfach an: „Gehe nun langsam den Waldweg entlang“, ist aber meistens gar nicht so einfach anzunehmen. Versuche meiner Einladung zur Langsamkeit zu folgen: Gehe langsam, schaue hier und da, schaue auf die kleinen oder auch großen Dinge, bleibe stehen, nimm etwas auf und rieche daran usw.

Einladung zu einer Atemübung

Die einfachste Atemübung der Welt: eine Atemübung, bei der wir unseren Atemrhythmus nicht in irgendeine Übung zwingen sollen. Wir beobachten den Atem einfach und warten ab, was passiert – ohne Leistungsdruck – ohne Erwartungen.

Dazu stelle oder setze dich bequem hin – insbesondere beim Sitzen solltest du aber darauf achten, dass du frei atmen kannst, also nicht deinen Bauch einquetschen.

Lege deine Hände übereinander auf deinen Unterbauch. Wenn du magst, schließe die Augen.

Verweile so einen Moment und achte auf das, was du wahrnimmst, also zuerst, wie du rein äußerlich dastehst, dann nimm deine Gedanken wahr: was du gerade denkst , wie es dir damit geht …

Und nun beginnt die Atemübung: Von deinen Gedanken wanderst du nun zu deinem Atemrhythmus.

Nimm wahr, wie dein Atem kommt und wie er wieder deinen Körper verlässt.

Nimm das einfach nur wahr … ganz entspannt … ohne Leistungsdenken …

Genieße, dass du atmest!

Zum Abschluss kannst du noch einmal drei tiefe Atemzüge bewusst nehmen, die Augen öffnen, wenn du sie geschlossen hattest, und dich recken und strecken. Du bist wieder ganz fit und wach.

Du kannst die Übung auch zwischendurch auf der Arbeit oder zu Hause machen.

Wenn du das Waldbaden in einer Gruppe kennenlernen und unter professioneller Anleitung erfahren möchtest, sieh dir diese Angebote an: https://waldfee-harz.de/angebote/.

Bildquelle: Elisa Nestmann
Autorin: Barbara Dancs

"Klimafreundlich-leben-Challenge"

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Alles nur Unkraut - oder was?   Hingucken, erkennen: Wald und Wiese sind voll von Essbarem!Wildkräuter vor der Haustür,  im Wald und auf Wiesen Essbare Wildkräuter sind in großer Auswahl in der freien Natur verfügbar, bereichern den Speisezettel und haben einen...

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum  Futtern pflanzen

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum Futtern pflanzen

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!  Wer kennt es nicht: Freude über überraschende Besucher im Garten oder Balkon! Schmetterlinge, Hummeln, Bienen oder Vögel: Damit die flügelschlagenden Zeitgenossen einen Anreiz haben, bei dir vorbei zu schauen, ist ein naturnaher...

CO2-Rechner

Errechne deine CO2-Bilanz mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes

Das Waldsterben hört nicht auf

245.000 Hektar Wald ist bereits abgestorben. Dem Großteil unserer Bevölkerung entgeht dieser Notstand nicht. Ob hier vor Ort im Harz oder auch weltweit, beispielweise in Australien: Bilder von kahlen Flächen sind erschreckende Realität. Ein wesentlicher Grund dafür ist in Deutschland neben der zunehmenden Trockenheit bekannterweise der Borkenkäfer, der sich bei andauernder Hitze verstärkt verbreiten und sein Unwesen treiben kann.

Fakt ist aber, wir brauchen die Diversität an Bäumen, um mit ausreichend Sauerstoff versorgt zu werden. Durch ihr Lagern an Kohlenstoff befindet sich weniger in unserer Atmosphäre. Zusätzlich speichern sie Wasser und erfüllen die Kühlfunktion, was uns die heißen Sommer deutlich erträglicher macht.  

second hand

Aber wie geht man gegen das Waldsterben vor? Kann man sich darauf verlassen, dass der Wald sich selbst heilt (man spricht von Naturverjüngung) oder muss man aktiv aufforsten? Was ist der Unterschied zwischen einem Wirtschaftswald und einem naturnahen Wald? Welche Baumarten versprechen, einen intakten Lebensräum zu erschaffen? Warum sollte Totholz dem Wald nicht zwingend entnommen werden?                                    

Diese und weitere interessante Fragen werden in den drei Podcasts an Experimenten in Deutschlands Wäldern anschaulich beantwortet. Mit Sorgen, aber auch Zuversicht, dass zeitnah der Mensch nicht mehr im Fokus den konventionellen Holzkonsum sieht, sondern die lebensnotwendigen Funktionen des Ökosystems für unsere Existenz. Denn eins ist klar, letztlich ist Naturschutz gleichzeitig auch Menschenschutz.                         

Die Podcasts von Bestseller-Autor Peter Wohlleben im Gespräch mit Prof. Pierre Ibisch und den von NDR-Info-Podcast „Synapsen – Lasst den Wald in Ruhe“ (Folge 7) mit der Moderatorin Lucie Kluth und dem Autor Patric Seibel findet ihr unter folgenden Links:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/peter-und-der-wald-ein-geo-podcast/id1522443805

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Synapsen-Lasst-Wald-in-Ruhe,podcastsynapsen126.html

 

Für Rückfragen:

Wolfgang Moldehn, NABU Kreisgruppe Goslar e.V., Telefon: 05321 4693682, Mobil: 0170 3803985, E-Mail: info@nabu-goslar.de , Website: https://www.nabu-goslar.de/
Petersilienstraße 23, 38640 Goslar

Im Landkreis Goslar gibt es auch den Waldverein waldfürmorgen e.V.

Der Verein konzentriert sich darauf, mit Aktivitäten im Wald – wie dem Pflanzen von Bäumen – freudige Erlebnisse zu ermöglichen, die zur Umweltbildung beitragen, zu einer Identifikation mit der Bedeutung des  Waldes für uns Menschen  und der Goslarer Stadtforst führen und so Eigenverantwortung dafür als wichtige Lebensaufgabe entstehen lässt.

Anfang 2020 gegründet hat der Verein bisher mithilfe 20 verschiedener Gruppen, Schulklassen sowie weiteren Engagierten  8600 Bäumchen in 24 Hordengattern gepflanzt. Neben 20 Schulklassen, die jeweils coronakonform einen Vormittag mit Pflanzen und Waldpädagogischen Unternehmungen verbracht haben, konnten Kinder auch mit ihren Familien an 14 Wochenenden vom November 2020 bis Mai 2021 nach der Zweihaushalteregel Bäume pflanzen.

Nach dem Pflanzen eines Baumes, bekommt jedes Kind einen Baumpass, in dem die Nummer des Baumes, der Standort und die Baumart eingetragen werden. So kann das Kind den eigenen Baum später über den Baumfinder wieder finden.

Gruppen erhalten eine  Waldpatenschaftsurkunde für ihre gebauten und bepflanzten Hordengatter. Durch die Patenschaften soll auch die Nachhaltigkeit der Bepflanzungen gewährleistet werden. 

Wer Interesse hat, kann sich gerne engagieren und mitmachen!

Kinder und Jugendliche mit ihren Familien oder Schulklassen können jetzt wieder durch Hordenbau und Gatterbau die Pflanzungen für die nächste Pflanzsaison, die im November beginnt, vorbereiten.

Der Verein bietet dazu Waldführungen und Waldaktionstage auf Nachfrage mit individueller Terminvermittlung an.

Weitere Informationen zu den Projekten des Vereins gibt es unter: www.waldfuermorgen.de 

Wir freuen uns auf gemeinsame Aktivität für den Wald.

waldfuermorgen e.V.
Gertrude Endejan-Gremse
waldfuermorgen@gmail.com
0170/5259171

Bildquelle: Elisa Nestmann
Autor: Wolfgang Moldehn, NABU Kreisgruppe Goslar e.V. und Gertrude Endejan-Gremse

 

"Klimafreundlich-leben-Challenge"

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Alles nur Unkraut - oder was?   Hingucken, erkennen: Wald und Wiese sind voll von Essbarem!Wildkräuter vor der Haustür,  im Wald und auf Wiesen Essbare Wildkräuter sind in großer Auswahl in der freien Natur verfügbar, bereichern den Speisezettel und haben einen...

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum  Futtern pflanzen

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum Futtern pflanzen

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!  Wer kennt es nicht: Freude über überraschende Besucher im Garten oder Balkon! Schmetterlinge, Hummeln, Bienen oder Vögel: Damit die flügelschlagenden Zeitgenossen einen Anreiz haben, bei dir vorbei zu schauen, ist ein naturnaher...

CO2-Rechner

Errechne deine CO2-Bilanz mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes

Heilkraft und Schönheit durch wilde Pflanzen!

Naturkosmetik und natürliche Heilmittel selbst herstellen!

 

Naturkosmetik und natürliche Heilmittel selbst herstellen ist nicht schwer und macht Spaß. Ihr habt keine langen Transportwege und keinen Verpackungsmüll sowie eine Qualität, die es nirgends zu kaufen gibt.

 

Heilkräuter selbst herstellen
Stellt entweder ein ganz natürliches Deo oder ein Wildkräutersalz her. Das kostet ganz wenig und ist aus natürlichen Zutaten, entweder aus dem Garten oder aus der Bio-Abteilung eines Garten-Centers oder Lebensmittelgeschäfts.

Ein Rezept zur Herstellung von Deospray mit Kräutern

Das folgende Rezept mit natürlichen Heilkräutern ist besonders gut für den Umstieg von herkömmlichem Deo auf selbst gemachte Alternativen geeignet. Es kann mit Alkohol oder Apfelessig hergestellt werden. Beide helfen die wertvollen Inhaltsstoffe aus den Pflanzenteilen zu lösen. Beide wirken antibakteriell.

Für 100 ml Deo werden benötigt:

50 ml hochprozentiger Alkohol und 50 ml Wasser oder 100 ml Apfelessig, 1 Handvoll frischer Kräuter, Schraubglas, Zerstäuber.

Pflanzenteile zerkleinern, zu zwei Dritteln in ein Schraubglas geben und mit Essig oder Alkohol auffüllen und fest verschließen.

Das Glas an einen sonnigen, warmen Ort stellen und vier Wochen ziehen lassen. Täglich sanft schütteln, damit sich die Wirkstoffe besser lösen. Nachdem der Auszug gereift ist, die Pflanzenteile durch ein Sieb oder einen Kaffeefilter abseihen und die Tinktur in einen Zerstäuber geben. Bei Alkoholbasis muss die gleiche Menge Wasser aufgefüllt werden.

Welche Pflanzen eignen sich für diese Deos?

Salbei:  wirkt antibakteriell, zusammenziehend und schweißhemmend.

Lavendel: wirkt beruhigend auf die Haut, desodoriert und duftet wunderbar. Bei frisch rasierten Achseln hilft seine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung.

Fichtenspitzen: wirken desodorierend, antibakteriell und zusammenziehend.

Thymian: wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Minze: wirkt durchblutungsfördernd, antibakteriell, erfrischend.

Ein Rezept zur Herstellung von Wildkräuter-Salz

Die intensiven Aromen, vor allem von Wildkräutern, verwandeln Speisen in ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Was andere womöglich nur als Unkraut verpönen und ausreißen, oder noch schlimmer mit Herbiziden bekämpfen würden, sind oftmals gehaltvolle Wildkräuter mit einzigartigem, intensivem Geschmack. Mit den darin enthaltenen Vitalstoffen tue ich ganz nebenbei meinem Körper etwas Gutes. Leider wachsen die meisten Kräuter nur während eines begrenzten Zeitraums im Jahr, lediglich einige Küchenkräuter lassen sich ganzjährig auf der Fensterbank anbauen. Natürlich gibt es mehrere Methoden, wie du frische Kräuter konservieren und so jederzeit nutzen kannst. Eine einfache und gut lagerbare Variante ist die Herstellung von Kräutersalz.

Kräutersalz besteht, wie der Name schon sagt, aus Kräutern und Salz, das als Geschmacksträger und zur Konservierung dient. Neben den klassischen Gewürzkräutern eignen sich auch viele Wildkräuter

Während Kräutersalz-Produkte im Handel in der Regel zu über 80 Prozent aus Salz bestehen, empfehle ich einen sehr viel geringeren Salzanteil. Zwischen 20 und 50 Prozent sind völlig ausreichend und geben den Kräuteraromen mehr Raum zur Entfaltung. Grundsätzlich gilt jedoch die Faustformel: Je mehr Salz, desto länger die Haltbarkeit. Die so entstehenden Kräutersalz-Mischungen sind nicht nur aromatischer als käufliches Kräutersalz, sie sind auch noch viel gesünder, z.B. als ideales Würzmittel für eine ausgewogene, salzreduzierte Ernährung.

Bei den verwendbaren Wildkräutern ist der Phantasie kaum eine Grenze gesetzt und du kannst zu allen essbaren Kräutern greifen, die die Natur gerade bietet. Die meisten von ihnen besitzen ein viel intensiveres, urtümlicheres Aroma als kultivierte Küchenkräuter. Hier einige Beispiele:

Bärlauch, Brennnessel, Gänsefingerkraut, Gundermann, Hirtentäschel, Löwenzahn, Nelkenwurz, Pimpinelle, Sauerampfer, Schafgarbe, Scharbockskraut, Taubnessel, Vogelmiere, Spitz- und Breitwegerich, Wiesenkerbel, Wilder Schnittlauch.

Wenn du dir unsicher bist, welche wilden Kräuter du ernten und verarbeiten kannst, empfehlen wir die Teilnahme an einer Wildkräuter-Führung, z.B. unter https://waldfee-harz.de/angebote/.  Dabei erfährst du auch was Wildkräuter bewirken und welche Geschmacksnote sie haben.

Neben Kräutern und Pflanzenteilen benötigst du noch das richtige Salz für deine Mischung. Konventionelle Speisesalze sind hier nicht empfehlenswert, denn sie enthalten in der Regel gesundheitlich bedenkliche Rieselhilfen. Durchaus verwendbar ist Meersalz. Ich bevorzuge aber aufgrund der zunehmenden Verschmutzung der Meere Tiefen-Salz aus einer Natursole, zum Beispiel aus der Region Göttingen.

Wildkräuter-Salz herstellen

Die einfachste Methode, ein Wildkräuter-Salz herzustellen, ist die mit getrockneten Pflanzen.

Dafür die gesammelten Wildkräuter in locker gebündelte Sträuße an einem warmen – aber nicht sonnigen – und trockenen Ort aufhängen, bis sie so trocken sind, dass sie sich zwischen den Fingern zerreiben lassen.

Dann mit Salz im Verhältnis entweder 50 zu 50 Prozent oder wie oben beschrieben mischen.

Es kann eine Wildkräutermischung aus mehreren verschiedenen Pflanzen oder auch nur aus einer Pflanze hergestellt werden.

Quelle: https://www.smarticular.net/rezepte-fuer-kraeutersalz-wildkraeuter-wuerzsalz/

Copyright © smarticular.net

Bildquelle: Barbara Dancs
Autor: smarticular.net

"Klimafreundlich-leben-Challenge"

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Alles nur Unkraut - oder was?   Hingucken, erkennen: Wald und Wiese sind voll von Essbarem!Wildkräuter vor der Haustür,  im Wald und auf Wiesen Essbare Wildkräuter sind in großer Auswahl in der freien Natur verfügbar, bereichern den Speisezettel und haben einen...

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum  Futtern pflanzen

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum Futtern pflanzen

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!  Wer kennt es nicht: Freude über überraschende Besucher im Garten oder Balkon! Schmetterlinge, Hummeln, Bienen oder Vögel: Damit die flügelschlagenden Zeitgenossen einen Anreiz haben, bei dir vorbei zu schauen, ist ein naturnaher...

CO2-Rechner

Errechne deine CO2-Bilanz mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes

Macht doch mal das Licht aus!

Lichtverschmutzung gefährdet Mensch und Umwelt

80 Prozent der Weltbevölkerung leben unter künstlich erhelltem Nachthimmel und der Anteil an unnatürlichem Licht nimmt jedes Jahr zwischen zwei und sechs Prozent zu.

Licht gilt als Privileg; es lässt uns sicher fühlen. Doch wissenschaftlich bewiesen ist, dass künstlich erzeugtes Licht, wie Straßenlaternen, Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten oder auch Schaufenstern, eine große Gefahr für Menschen, Tiere und Pflanzen darstellt.

Im Gespräch mit Wissenschaftsjournalistin Daniela Remus wird im NDR-Info-Podcast „Synapsen – Macht doch mal das Licht aus!“ (Folge 23) diese Problematik erklärt.

Der Wechsel von hell zu dunkel dient beim Menschen als auch bei anderen Lebewesen als Impuls, bestimmte Prozesse im Körper in Gang zu bringen bzw. sie zu stoppen. 

Hungergefühl, Körpertemperatur, Immunsystem, Herz-Kreislauf-System werden besonders am Tag reguliert. Der Mensch ist aktiv, muss konzentriert sein. Zur Nacht wird beispielweise die Verdauung runtergefahren und Regenerationsprozesse starten. Der Mensch soll sich durch gesunden Schlaf erholen.

Was uns Menschen schon belastet, wird von der Tierwelt noch verstärkter wahrgenommen. Besonders die nachtaktiven Tiere geraten durcheinander. Im Regelfall erwachen viele Insekten nachts, um sich auf die Nahrungssuche zu begeben oder sich fortzupflanzen. Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus orientiert sich an den Himmelskörpern. Normalerweise. Denn künstlich erzeugte Helligkeit lässt sie zu ungewohnten Zeiten aktiv werden. Zeiten, in denen ebenfalls Feinde rege sind, denen sie im geregelten Fall nie begegnet wären. Auch die Fortpflanzung wird erschwert, denn selbst – für uns – kleine Lichtquellen, wie Kerzen, verwirren die Insekten. Erstens werden sie in unterschiedlichen Gegenden zeitversetzt geweckt und finden somit keinen Fortpflanzungspartner. Zweitens sind die Kleinstlebewesen aufgrund des ständigen Umfliegens von Kerzen etc., die sie für ihre Orientierungshilfen, wie Mond und Co, halten, enorm geschwächt. Die Population ist folglich gefährdet.

Ausführlicher kannst du dich unter folgendem Link informieren.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Synapsen-Macht-doch-mal-Licht-aus-,podcastsynapsen160.html 

 Viel Spaß beim Zuhören.

 

Für Rückfragen:

Wolfgang Moldehn, NABU Kreisgruppe Goslar e.V., Telefon: 05321 4693682, Mobil: 0170 3803985, E-Mail: info@nabu-goslar.de , Website: https://www.nabu-goslar.de/

Bildquelle: Elisa Nestmann 

Autor: Wolfgang Moldehn, Nabu Kreisgruppe Goslar e.V.

"Klimafreundlich-leben-Challenge"

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Alles nur Unkraut - oder was?   Hingucken, erkennen: Wald und Wiese sind voll von Essbarem!Wildkräuter vor der Haustür,  im Wald und auf Wiesen Essbare Wildkräuter sind in großer Auswahl in der freien Natur verfügbar, bereichern den Speisezettel und haben einen...

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum  Futtern pflanzen

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum Futtern pflanzen

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!  Wer kennt es nicht: Freude über überraschende Besucher im Garten oder Balkon! Schmetterlinge, Hummeln, Bienen oder Vögel: Damit die flügelschlagenden Zeitgenossen einen Anreiz haben, bei dir vorbei zu schauen, ist ein naturnaher...

CO2-Rechner

Errechne deine CO2-Bilanz mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes