Rauf aufs Rad!

Unterwegs mit dem Fahrrad im Harz

Passend zum Ende des Frühlings kommen nun endlich doch noch ein paar Frühlingstemperaturen um die Ecke. Und diese lassen sich am besten durch einen schönen Spaziergang oder eine Radtour in der Natur genießen!

Wer ein paar Anregungen braucht, für den haben wir hier einige Hinweise auf Fahrradrouten durch den Landkreis Goslar und im Harz zusammengestellt.

second hand

Radfahren hat im letzten Jahr deutlich an Popularität gewonnen. Es ist eine gute Möglichkeit, sich zu Corona-Zeiten sportlich zu betätigen, in der Natur zu sein und dabei gut den Abstand zu anderen Menschen einzuhalten. Mit dem Rad lässt sich anders als beim Wandern gut Strecke machen, sodass man auf eine größere Erkundungstor gehen kann.

 

Fahrradtouren im  Harzvorland

Das Harzvorland eignet sich gut zum Fahrradfahren und so hat der Landkreis Goslar hier ein Kartenmaterial für Fahrradtouren zusammen gestellt mit Routen in und um die kreiseigenen Kommunen. Erhältlich ist das Material in Papierform aktuell beim Klimaschutzmanagement des Landkreises Goslar und in Kürze auch in den Tourismusbüros im Landkreis. Die Daten lassen sich auch  als gpx-Dateien downloaden.

Weitere Ideen findet ihr unter:

www.outdooractive.com/de/radtouren/goslar/radtouren-in-goslar/1434591/

 

Fahrradtouren im Harz:

Anregungen für Fahrradwege und -touren im Harz könnt ihr auf folgenden Seiten finden:

www.harzinfo.de/erlebnisse/mountainbike-rad
www.outdooractive.com/de/radrouten/harz/radfahren-im-harz/1453817/

 

Radfernwege:

Wer sich gleich für mehrere Tage auf die Reise machen möchte, kann auch mal auf folgenden Seiten nach Radfernwegen schauen:

www.landkreis-goslar.de/index.phtml?mNavID=1749.139&sNavID=1749.139&La=1
www.harzinfo.de/erlebnisse/mountainbike-rad/radwandern

 

Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern und Radeln!! Ab geht’s!!

Bildquelle: Elisa Nestmann
Autorin: Elisa Nestmann

 

"Klimafreundlich-leben-Challenge"

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Alles nur Unkraut - oder was?   Hingucken, erkennen: Wald und Wiese sind voll von Essbarem!Wildkräuter vor der Haustür,  im Wald und auf Wiesen Essbare Wildkräuter sind in großer Auswahl in der freien Natur verfügbar, bereichern den Speisezettel und haben einen...

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum  Futtern pflanzen

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum Futtern pflanzen

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!  Wer kennt es nicht: Freude über überraschende Besucher im Garten oder Balkon! Schmetterlinge, Hummeln, Bienen oder Vögel: Damit die flügelschlagenden Zeitgenossen einen Anreiz haben, bei dir vorbei zu schauen, ist ein naturnaher...

CO2-Rechner

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Das Waldsterben hört nicht auf

245.000 Hektar Wald ist bereits abgestorben. Dem Großteil unserer Bevölkerung entgeht dieser Notstand nicht. Ob hier vor Ort im Harz oder auch weltweit, beispielweise in Australien: Bilder von kahlen Flächen sind erschreckende Realität. Ein wesentlicher Grund dafür ist in Deutschland neben der zunehmenden Trockenheit bekannterweise der Borkenkäfer, der sich bei andauernder Hitze verstärkt verbreiten und sein Unwesen treiben kann.

Fakt ist aber, wir brauchen die Diversität an Bäumen, um mit ausreichend Sauerstoff versorgt zu werden. Durch ihr Lagern an Kohlenstoff befindet sich weniger in unserer Atmosphäre. Zusätzlich speichern sie Wasser und erfüllen die Kühlfunktion, was uns die heißen Sommer deutlich erträglicher macht.  

second hand

Aber wie geht man gegen das Waldsterben vor? Kann man sich darauf verlassen, dass der Wald sich selbst heilt (man spricht von Naturverjüngung) oder muss man aktiv aufforsten? Was ist der Unterschied zwischen einem Wirtschaftswald und einem naturnahen Wald? Welche Baumarten versprechen, einen intakten Lebensräum zu erschaffen? Warum sollte Totholz dem Wald nicht zwingend entnommen werden?                                    

Diese und weitere interessante Fragen werden in den drei Podcasts an Experimenten in Deutschlands Wäldern anschaulich beantwortet. Mit Sorgen, aber auch Zuversicht, dass zeitnah der Mensch nicht mehr im Fokus den konventionellen Holzkonsum sieht, sondern die lebensnotwendigen Funktionen des Ökosystems für unsere Existenz. Denn eins ist klar, letztlich ist Naturschutz gleichzeitig auch Menschenschutz.                         

Die Podcasts von Bestseller-Autor Peter Wohlleben im Gespräch mit Prof. Pierre Ibisch und den von NDR-Info-Podcast „Synapsen – Lasst den Wald in Ruhe“ (Folge 7) mit der Moderatorin Lucie Kluth und dem Autor Patric Seibel findet ihr unter folgenden Links:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/peter-und-der-wald-ein-geo-podcast/id1522443805

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Synapsen-Lasst-Wald-in-Ruhe,podcastsynapsen126.html

 

Für Rückfragen:

Wolfgang Moldehn, NABU Kreisgruppe Goslar e.V., Telefon: 05321 4693682, Mobil: 0170 3803985, E-Mail: info@nabu-goslar.de , Website: https://www.nabu-goslar.de/
Petersilienstraße 23, 38640 Goslar

Im Landkreis Goslar gibt es auch den Waldverein waldfürmorgen e.V.

Der Verein konzentriert sich darauf, mit Aktivitäten im Wald – wie dem Pflanzen von Bäumen – freudige Erlebnisse zu ermöglichen, die zur Umweltbildung beitragen, zu einer Identifikation mit der Bedeutung des  Waldes für uns Menschen  und der Goslarer Stadtforst führen und so Eigenverantwortung dafür als wichtige Lebensaufgabe entstehen lässt.

Anfang 2020 gegründet hat der Verein bisher mithilfe 20 verschiedener Gruppen, Schulklassen sowie weiteren Engagierten  8600 Bäumchen in 24 Hordengattern gepflanzt. Neben 20 Schulklassen, die jeweils coronakonform einen Vormittag mit Pflanzen und Waldpädagogischen Unternehmungen verbracht haben, konnten Kinder auch mit ihren Familien an 14 Wochenenden vom November 2020 bis Mai 2021 nach der Zweihaushalteregel Bäume pflanzen.

Nach dem Pflanzen eines Baumes, bekommt jedes Kind einen Baumpass, in dem die Nummer des Baumes, der Standort und die Baumart eingetragen werden. So kann das Kind den eigenen Baum später über den Baumfinder wieder finden.

Gruppen erhalten eine  Waldpatenschaftsurkunde für ihre gebauten und bepflanzten Hordengatter. Durch die Patenschaften soll auch die Nachhaltigkeit der Bepflanzungen gewährleistet werden. 

Wer Interesse hat, kann sich gerne engagieren und mitmachen!

Kinder und Jugendliche mit ihren Familien oder Schulklassen können jetzt wieder durch Hordenbau und Gatterbau die Pflanzungen für die nächste Pflanzsaison, die im November beginnt, vorbereiten.

Der Verein bietet dazu Waldführungen und Waldaktionstage auf Nachfrage mit individueller Terminvermittlung an.

Weitere Informationen zu den Projekten des Vereins gibt es unter: www.waldfuermorgen.de 

Wir freuen uns auf gemeinsame Aktivität für den Wald.

waldfuermorgen e.V.
Gertrude Endejan-Gremse
waldfuermorgen@gmail.com
0170/5259171

Bildquelle: Elisa Nestmann
Autor: Wolfgang Moldehn, NABU Kreisgruppe Goslar e.V. und Gertrude Endejan-Gremse

 

"Klimafreundlich-leben-Challenge"

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Alles nur Unkraut - oder was?   Hingucken, erkennen: Wald und Wiese sind voll von Essbarem!Wildkräuter vor der Haustür,  im Wald und auf Wiesen Essbare Wildkräuter sind in großer Auswahl in der freien Natur verfügbar, bereichern den Speisezettel und haben einen...

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum  Futtern pflanzen

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum Futtern pflanzen

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!  Wer kennt es nicht: Freude über überraschende Besucher im Garten oder Balkon! Schmetterlinge, Hummeln, Bienen oder Vögel: Damit die flügelschlagenden Zeitgenossen einen Anreiz haben, bei dir vorbei zu schauen, ist ein naturnaher...

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Macht doch mal das Licht aus!

Lichtverschmutzung gefährdet Mensch und Umwelt

80 Prozent der Weltbevölkerung leben unter künstlich erhelltem Nachthimmel und der Anteil an unnatürlichem Licht nimmt jedes Jahr zwischen zwei und sechs Prozent zu.

Licht gilt als Privileg; es lässt uns sicher fühlen. Doch wissenschaftlich bewiesen ist, dass künstlich erzeugtes Licht, wie Straßenlaternen, Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten oder auch Schaufenstern, eine große Gefahr für Menschen, Tiere und Pflanzen darstellt.

Im Gespräch mit Wissenschaftsjournalistin Daniela Remus wird im NDR-Info-Podcast „Synapsen – Macht doch mal das Licht aus!“ (Folge 23) diese Problematik erklärt.

Der Wechsel von hell zu dunkel dient beim Menschen als auch bei anderen Lebewesen als Impuls, bestimmte Prozesse im Körper in Gang zu bringen bzw. sie zu stoppen. 

Hungergefühl, Körpertemperatur, Immunsystem, Herz-Kreislauf-System werden besonders am Tag reguliert. Der Mensch ist aktiv, muss konzentriert sein. Zur Nacht wird beispielweise die Verdauung runtergefahren und Regenerationsprozesse starten. Der Mensch soll sich durch gesunden Schlaf erholen.

Was uns Menschen schon belastet, wird von der Tierwelt noch verstärkter wahrgenommen. Besonders die nachtaktiven Tiere geraten durcheinander. Im Regelfall erwachen viele Insekten nachts, um sich auf die Nahrungssuche zu begeben oder sich fortzupflanzen. Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus orientiert sich an den Himmelskörpern. Normalerweise. Denn künstlich erzeugte Helligkeit lässt sie zu ungewohnten Zeiten aktiv werden. Zeiten, in denen ebenfalls Feinde rege sind, denen sie im geregelten Fall nie begegnet wären. Auch die Fortpflanzung wird erschwert, denn selbst – für uns – kleine Lichtquellen, wie Kerzen, verwirren die Insekten. Erstens werden sie in unterschiedlichen Gegenden zeitversetzt geweckt und finden somit keinen Fortpflanzungspartner. Zweitens sind die Kleinstlebewesen aufgrund des ständigen Umfliegens von Kerzen etc., die sie für ihre Orientierungshilfen, wie Mond und Co, halten, enorm geschwächt. Die Population ist folglich gefährdet.

Ausführlicher kannst du dich unter folgendem Link informieren.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Synapsen-Macht-doch-mal-Licht-aus-,podcastsynapsen160.html 

 Viel Spaß beim Zuhören.

 

Für Rückfragen:

Wolfgang Moldehn, NABU Kreisgruppe Goslar e.V., Telefon: 05321 4693682, Mobil: 0170 3803985, E-Mail: info@nabu-goslar.de , Website: https://www.nabu-goslar.de/

Bildquelle: Elisa Nestmann 

Autor: Wolfgang Moldehn, Nabu Kreisgruppe Goslar e.V.

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Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Challenge 10: Identifiziere ein paar Wildkräuter

Alles nur Unkraut - oder was?   Hingucken, erkennen: Wald und Wiese sind voll von Essbarem!Wildkräuter vor der Haustür,  im Wald und auf Wiesen Essbare Wildkräuter sind in großer Auswahl in der freien Natur verfügbar, bereichern den Speisezettel und haben einen...

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum  Futtern pflanzen

Challenge 12: Bienen und Insekten etwas zum Futtern pflanzen

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!  Wer kennt es nicht: Freude über überraschende Besucher im Garten oder Balkon! Schmetterlinge, Hummeln, Bienen oder Vögel: Damit die flügelschlagenden Zeitgenossen einen Anreiz haben, bei dir vorbei zu schauen, ist ein naturnaher...

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Teilen, Tauschen, Leihen

Tauschrausch statt Kaufrausch! Nutzen statt Besitzen!

Klassischerweise muss ich bei diesem Thema an die gute alte Bohrmaschine denken. Warum? Zum einen, weil ich keine habe und somit das Bild, dass schon ewig in der Ecke steht, eben immer noch nicht an der Wand hängt. Zum anderen, weil ich mir aber auch keine kaufen möchte, da mir durchaus bewusst ist, dass ich sie vermutlich in ihrem langen Bohrmaschinenleben kaum 5 Stunden benutzen werde. Wozu also eine anschaffen?  Letztlich brauche ich doch nur ab und zu mal ein Loch in der Wand.

So wie mir geht es vermutlich einigen. Denn im Grunde ist es doch mit vielen Dingen so: Ich will sie kurz benutzen, brauche sie aber nicht für die Ewigkeit. “Nutzen statt Besitzen” heißt hier das Prinzip. Denn Besitz braucht Stauraum. Wer viel hat, braucht also auch mehr Platz. Und einige haben auch viel Platz und kaufen Dinge, um diesen Platz auszufüllen. Dinge, auf die sie auch getrost verzichten könnten. Denn wie der Postwachstumsökonom Nico Paech einmal schön beschrieben hat: man hat tausende von Dingen, für die man eigentlich nie Zeit hat und die nur den Hausrat befüllen.

second hand

 Hier zeigt sich schon: Eng verbunden mit dem Gedanken des Minimalismus oder auch der Suffizienz, was so viel bedeutet wie „weniger ist mehr“ oder „das rechte Maß finden“ und uns an die alte Tugend der Genügsamkeit erinnert, ist auch der Gedanke des Teilens, im Englischen „sharing“.

Das Konzept der „Sharing Economy“ gilt als Ergänzung oder auch Alternative zum vorherrschenden Wachstumskapitalismus, der auf Besitz und ständigen Konsum basiert. Denn bei einer Sharing Economy steht nicht der Besitz, das „selber haben müssen“ im Vordergrund, sondern das gemeinschaftliche Nutzen von Dingen, etwa durch Leihen, Teilen, Tauschen, Mieten oder Schenken.  

Teil- und Leihgegenstände können dabei unterschiedlicher Natur sein: Von Werkzeug, wie der Bohrmaschine, über Transportmittel (z.B. der klassische Fahrradverleih oder die Autovermietung sowie die Fahrgemeinschaft zur Arbeit), bis hin zu Wohnungen (z.B. Wohngemeinschaften oder AirBnB).

Obwohl bei weitem nicht neu, hat dieses Konzept in den letzten Jahren zum einen als geeignete Möglichkeit für einen bewussteren und nachhaltigeren Konsum und zum anderen durch das Internet einen regelrechten Aufschwung erhalten, der erst durch die Corona-Pandemie etwas eingedämmt wurde. Apropos Internet: auch hier teilen wir Wissen und machen es für alle verfügbar. 

Klassische Formen des gemeinschaftlichen Nutzens kennen wir beispielsweise aber auch von Bibliotheken oder aus dem Mobilitätssektor (Bus und Bahn oder Stadtfahrrädern). Ob Büchertauschschrank oder ein Werkzeugverleih, Carsharing und Mitfahrzentrale, Foodsharing oder Gemeinschaftsgärten und Solidarische Landwirtschaft, Kleiderbörsen und Kleidertauschpartys, Gemeinschaftsbüros oder Co-Working Spaces:   in vielen Lebensbereichen gibt es Konzepte des Teilens, Tauschen und Leihens. Viele dieser Initiativen haben das Ziel und Potential, den Ressourcenverbrauch zu verringern und die Umweltbelastung zu senken und geben gleichzeitig Impulse für das gesellschaftliche Miteinander.

Durch die digitale Unterstützung in Form von Internetplattformen und Apps wird die Suche nach bestimmten Dingen und die Kontaktaufnahme zu möglichen Anbietern für Verbraucher:innen heutzutage stark vereinfacht. Digitale Zahlungssysteme erleichtern den Zahlungsverkehr. Immer wieder gibt es neue Plattformen. Teilen ist im Trend. In den Großstädten haben sich so ganze Sharing-Gemeinschaften gefunden.

Probiert es einfach mal aus. Macht euch eine Liste von Dingen (hier hilft auch unser Beitrag zum Entrümpeln), die ihr besitzt, aber eigentlich nicht mehr braucht oder nur selten benutzt. Schaut anschließend, ob ihr sie verschenken oder zum Tausch oder Teilen anbieten mögt. Plattformen gibt es je nach  Teil- oder Leihgegenstand verschiedene.  

Welche Plattformen kennt ihr? Was gibt es im Landkreis Goslar? Schreibt uns eure Tipps gerne in die Kommentare.

Weitere Informationen und Anregungen findet ihr auch unter:

Leihen, tauschen, teilen | Umweltbundesamt

Tauschen, teilen und leihen – NABU

Teilen, Leihen, Tauschen statt Besitzen | VerbraucherFenster Hessen

Leihen, Tauschen, Teilen – die 10 besten Möglichkeiten – oekologisch-leben.biz

frents . Leihen und Verleihen unter Freunden und Nachbarn

 

 

 

Bildquelle: Adobe Stock (lizenzfrei)
Autorin: Elisa Nestmann

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Rauf aufs Rad!

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Unterwegs mit dem Fahrrad im Harz Passend zum Ende des Frühlings kommen nun endlich doch noch ein paar Frühlingstemperaturen um die Ecke. Und diese lassen sich am besten durch einen schönen Spaziergang oder eine Radtour in der Natur genießen! Wer ein paar Anregungen...

Waldbaden – die Seele baumeln lassen

Waldbaden – die Seele baumeln lassen

Einladung zur Langsamkeit und Entschleunigung im gegenwärtigen Moment „Anders“ als beim Wandern oder Spazierengehen, wo wir durch den Wald laufen und größere Strecken zurücklegen, geht es beim Waldbaden darum, sich auf einen kleineren Bereich zu fokussieren und diesen...

Das Waldsterben hört nicht auf

Das Waldsterben hört nicht auf

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Zeit zum Ausmisten!

Tipps zum Entrümpeln

Über den Begriff “Minimalismus” – oft gerne auch gepaart mit dem Begriff der “Achtsamkeit” – sind vermutlich schon viele Medienbegeisterte auf den Startseiten von Youtube, Instagram und Co. gestolpert. Spätestens die japanische Autorin und “Ausmist”-Ikone Marie Kondo begeisterte viele von dem trendigen Lebensstil. Doch was genau sind eigentlich die Vorteile vom minimalistischen Leben? Und wie entrümpelt man eigentlich richtig?

Sowohl bei Nachhaltigkeit als auch beim Minimalismus geht es nicht nur darum, weniger (unnötiges) Zeugs zu kaufen, sondern eben auch darum, den materiellen Reichtum, der sich bereits in unserem Leben befindet, mehr wertzuschätzen und zu pflegen. Wenn man es richtig anstellt, hat Minimalismus weder etwas mit Verzicht zu tun, noch damit, sich einzuschränken. Im Gegenteil: Wer minimalistisch lebt, lässt sich eben nicht mehr von der Vorstellung einschränken, man müsse gewisse Dinge tun, konsumieren oder besitzen. 

Hier zeigt sich auch das Zusammenspiel von Nachhaltigkeit und Minimalismus: Wenn ich weniger kaufe, das ich nicht unbedingt brauche und mir (physischen und mentalen) Platz raubt, habe ich mehr Geld übrig für das, was ich wirklich brauche, und habe dann die Möglichkeit, in höhere Qualität und beständige, haltbare und nachhaltige Produkte zu investieren.

Der erste Schritt in ein minimalistisches Leben ist für viele das Entrümpeln und Ausmisten. Es stellt zugleich Bestandsaufnahme und Reflektion dar. Jede und jeder wird vermutlich früher oder später ihre und seine eigene Technik und erfolgreiche Entrümpel-Methode finden. Für Beginnende oder Menschen, die gern auch mal eine andere Methode ausprobieren wollen, stellen wir euch heute diese beiden Methoden und allgemeine Tipps vor:

Entrümpeln mit der KonMari Methode aus “MagicCleaning” von Marie Kondo:


Das Entrümpeln beginnt zunächst bei der Kleidung. Anschließend sind Bücher und Papierkram dran, dann Kleinkram (z.B. Küchenutensilien oder auch Dateien und Apps auf Smartphone und Computer!). Schließlich folgen Erinnerungsstücke.

So trainiert man das Loslassen immer mehr, sodass man gerade bei den sentimentalen Erinnerungsstücken Profi ist. 

Man sammelt also alle (also wirklich alle!) Gegenstände der verschiedenen Kategorien zusammen und legt sie auf einen großen Berg. Anschließend begutachtet man jedes Teil einzeln und fühlt dabei in sich hinein: Macht es mich eigentlich glücklich? Häufig fällt einem dann auch auf, dass man einige Dinge seit Ewigkeiten gar nicht mehr nutzt. Diese Stücke werden dann gespendet, verschenkt oder verkauft. Für die Dinge, die man gerne und glücklich behält, wird dann ein fester Platz gesucht. So wird auch das Aufräumen erleichtert.

 

Die Karton- und Kleiderbügel-Methode:

Diese Methode eignet sich vor allem, wenn man von einer Art Gegenstand vergleichbar viele Teile besitzt. Häufig handelt es sich um Kleidungsstücke, Bücher oder andere Luxusgegenstände. 

Bei der Kartonmethode werden alle Gegenstände dieser Art in Kartons gepackt und bleiben für eine vorher individuell festgelegte Zeit (je nach Gegenstand reicht eine Woche bis hin zu einem Monat) in diesen Kartons. Bei Bedarf wird ein Teil dann herausgenommen und normal benutzt. Benutze Gegenstände werden dann wieder in den Schrank oder ins Regal gestellt. Nach Ende der festgelegten Zeit, kann man sich relativ sicher sein, dass man die Gegenstände, die noch in den Kartons sind, auch längerfristig nicht mehr nutzt. Hier wird dann einmal geschaut, welche Gegenstände verkauft, verschenkt oder weggetan werden können.
Die Kleiderbügelmethode funktioniert nur bei Kleidungsstücken: Die Kleiderbügel werden alle in eine einheitliche Richtung zeigend aufgehängt. Trägt man nun ein Kleidungsstück wird der Bügel andersrum in den Schrank gehängt. Diese Methode kann man gern auch ein Jahr lang praktizieren, da sie keinen zusätzlichen Platz verbraucht. Am Ende des Jahres werden die Teile, die man nie angezogen hat, aussortiert.

 

Hier noch ein paar weitere Tipps:

    • Egal welche Methode man anwendet, man sollte sich vorher unbedingt mindestens drei Kisten aufstellen: Eine für Dinge, die in den Müll gehören; Eine für Dinge, die verschenkt werden können; Eine für Dinge, die noch verkauft werden können. 
      Häufig hilft es auch, eine Kiste bereitzustellen für Gegenstände bei denen man sich noch nicht sicher ist.
    • Gerade bei sentimentalen Gegenständen wie Erinnerungsstücken, kann es helfen von den Dingen ein Foto zu machen und in einem “Erinnerungsordner” aufzubewahren. Meist sind Erinnerungsstücke keine Alltags- oder Gebrauchsgegenstände und nehmen dadurch recht viel Platz ein. Ein Foto hilft meist auch aus, um die positiven Erinnerungen zu entfachen.
    • Den meisten Spaß und Erfolg beim Ausmisten hat man, wenn man sich gezielt einen Tag aussucht, an dem draußen sowieso schlechtes Wetter ist. Mit einer Gute-Laune Playlist oder einem schönen Hörbuch und einer Tasse des Lieblingsgetränks kommt man schnell in den Entrümpelungs-Flow.

Viel Spaß beim fröhlichen Ausmisten!

Quellen:
https://utopia.de/ratgeber/minimalismus-marie-kondo-magic-cleaning/
https://paigh.com/blogs/blog/wie-nachhaltigkeit-und-minimalismus-zusammenpassen
https://www.smarticular.net/entruempeln-aufraeumen-leicht-gemacht-einfache-schritte-zur-freiheit/
https://www.the-kaisers.de/ausmisten-mit-feng-shui-10-tipps/

 

Bildquelle: Patricia Kaiser, entnommen von Ausmisten mit Feng Shui – 10 Tipps & der Lagebericht – The Kaisers (the-kaisers.de)

Autor: Antonia Dräger

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